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Recht

 

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Vorstand

Stephan Klein

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Eine Abmahnung ist ein schriftlicher Hinweis auf eine pflicht-, true-oder vertragswidriges Verhalten mit Androhung von Sanktionen imWiederholungsfall oder bei Nichtreagieren in Bezug auf den abgemahnten Sachverhalt. Der Abmahnung sollte immer ein kameradschaftlicher Hinweis vorausgehen.

Eine Abmahnung muss nachweisbar zugestellt werden. Sie muss konkret sein und die Aspekte der folgenden Fragen beantworten: Was ist warum durch wen bis wann und wie zu erledigen oder zu verändern? Wird auf die erste Abmahnung nicht reagiert, so ist sie inbestimmter Form mit Androhung von Rechtsfolgen unverzüglich als zweite Abmahnung auszusprechen. _Besonders wichtig ist, dass der Vorstand nach Ablauf der gestellten Frist den abgemahnten Sacgverhalt kontrolliert und unverzüglich reagiert, wenn der Gartenfreund die erteilten Auflagen ignoriert hat, damit bei den Abgemahnten nicht der Anschein einer Duldung seines Sachverhaltes geweckt wird.

Eine Abmahnung ist nicht immer erfreeulich. Und trozdem muss der Vorstand diese Form wählen, um die in der Kleingärtnergemeinschaft geltenden Rechts- und Verhaltensnormen durchzusetzen. So haben z.B. Verpächter und vertragstreuer Gartenfreund einen Rechtsanspruch auf die vertragsgemäße Nutzung der Pachtsache. In diesem Sinne ist der Vorstand in einer Doppelten Treuepflicht. Eine Treuepflicht zum Verein und gegenüber den anderen Gardenfreunden hat jeder Kleingärtner. Wer dieser nicht nachkommt. stellt sich außerhalb der Gemeinschaft. Tut er das nachhaltig, wird aus der Abmahnung, die als ernst gemeinter Hinweis zum Durchdenken der eigenen Position gedacht war, ein "Kriegserklärung" gegen den uneinsichtigen Pächter, um die Kleingärtnergemeinschaft erhalten zu können.


  

 

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